Ist wahre Kunst brotlos?
Im digitalen Internet-Zeitalter gibt es immer öfter hitzige Diskussionen über Urheberrecht, oder eher das anglo-amerikanische Copyright, das ja einen ziemlich anderen Ansatz hat. Es geht um Sinn und Unsinn desselben und außerdem darum, ob Kunst und Musik nicht einfach völlig frei sein sollte…
Nun bin ich zu meiner Überraschung vermehrt auf die Meinung gestoßen, wahre Künstler würden ja ihre Kunst nur um ihrer selbst willen ausüben, wer Kunst für Geld mache, bzw. mit dem Ziel seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen sei kein »echter« Künstler.
Es ist mir ein völliges Rätsel, wann und wo dieser Unsinn zuerst in die Welt gesetzt wurde, aber wer so etwas sagt, hat selbst keine Ahnung vom künstlerischen Prozess, keine Ahnung von Kunstgeschichte und hat meistens selbst noch nie etwas Kreatives in die Welt gesetzt.
Adobe, mein Lebensfluch
Als Kreativer ist man Adobe ja auf gedeih und verderb ausgeliefert. Sicherlich gibt es alternativen, aber um das ein oder andere Progrämmchen der Softwareschmiede im Zeichen des Lehmziegels kommt man nicht herum. Ich weiß, ich habe mich schon vorher über Adobe ausgelassen, aber auch heute hat es die Firma, die einst ein Leuchtturm der Benutzerfreundlichkeit war, wieder einmal geschafft, dass mir der Kragen platzte.
Adobe, dereinst spinnefeind mit Macromedia und allem was da Flash war, hatte ihren Online-Store ja ursprünglich mit WebObjects gebaut. Eine der ersten großen objektorientierten Frameworks für Webapplikationen, noch von NeXT ins Leben gerufen und unter Apple leider sehr stiefmütterlich behandelt und fast komplett in der Versenkung verschwunden. Das einzige, das heute wohl noch auf WebObjects läuft ist der iTunes Music Store und der Apple Online Store (was ja nicht schlecht ist, wenn man bedenkt, dass der iTMS mittlerweile der größte Musikvertreiber in den USA ist). Egal, damals wurde jedenfalls auch der Adobe Online Store damit betrieben und alles war gut (übrigens auch Bank 24 glaub ich und Lufthansas Website wohl auch, da könnte ich mich aber irren).
Olympic Party: “shit meet fan, fan meet shit.”
I just watched this on BoingBoing TV. I’m happy that the Internet, blogging and all that useless geek tech is put to some good use here. Let’s get the message out and hear it from the horse’s mouth. China can’t stop them all.
Typografie
Gott gibt es viele Typo-Motion-Filme auf YouTube. Das meiste davon finde ich eher langweilig. Auch oft sind die gewählten Schriften typografisch zweifelhaft gewählt. Dieser sehr kurze Typo-Motion-Film hinterließ wirklich einen bleibenden Eindruck. Hier wurde mit minimalen mitteln ein maximum an Effekt erzielt.
Kili was here
Hier war ich schon. Na, ja 8% der Welt gesehen. Könnte mehr sein.
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Apr 25, 2008 – 13:01
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